Ellen liest: „Fußdiagnose – was die Füße über uns verraten“

Rezension: „Fußdiagnose – was die Füße über uns verraten“

 

> > > Hier ein Einblick ins Buch < < <

 

Persönliches Vorwort – Danke Herr Dahlke

Sehr geehrter Herr Dahlke, seit vielen Jahren begleiten mich Ihre Bücher durch mein „chaotisches“ Leben und haben es teilweise sehr bereichert. Vieles konnte ich auch bei meiner täglichen Arbeit in der Mobilen medizinischen Fußpflege bei meiner Kundschaft anwenden. Sodass ich mittlerweile über die Fußpflegerin hinaus oft auch als „Seelenpflegerin“ geschätzt werde.

Nun halte ich Ihr neues Werk „Fussdiagnose“, nebst 49 Analysekarten in Händen und bin Ihnen abermals zu Dank verpflichtet. Seit 2002 beschäftige ich mich mit dem Zehenlesen, habe 2007 das erste Seminar bei Imre Somogyi besucht und bin seit 2012 selbst Dozentin im Zehenlesen (FuDaRe). Wie Sie sich vorstellen können, haben sich in dieser Zeit unzählige Lebensgeschichten, etliche Fußfotos und noch viel mehr Notizen angesammelt. Diese zu ordnen und zu kategoriesieren ist mir „dank“ meiner Charaktereigenschaften bis heute nicht besonders gut gelungen. Somit haben Sie und Frau Fasel mir mit Ihrem Werk eine Unmenge an Arbeit abgenommen. Herzlichen Dank!

Ich halte Ihr Werk übrigens für so gut gelungen, sodass ich es hiermit sehr gerne an alle Interessierten weiterempfehle.

Das Große und Ganze

Die Übersicht und Lesbarkeit, sowohl des Buches, als auch der Karten sind vorbildlich. Die Kapitel sind logisch geordnet und bieten einen schnellen Einstieg in die Materie. Man nimmt die Karten in die Hand, legt los und findet sich sehr schnell in den Analysen wieder.

Der interressierte Laie findet schnell zu allen relevanten Bereichen und wird (aus Sicht einer Zehenleserin) gut über die Grundlagen informiert. Zudem finden sich auf einigen Karten Lösungsansätze zu erkannten Problembereichen. Diese Lösungsansätze decken sich inhaltlich mit meinen eigenen, die ich maßgeblich Chakren-basiert ergründe.  Zu Chakren werde ich in Kürze einen Blogartikel veröffentlichen.

Fachliches

Einige Begriffe sind aus Imre Somogyis (2015 verstorbener Gründer der FuDaRe mit über 30 Jahren Erfahrung im Zehenlesen) Buch „Die Sprache der Zehen – Was uns die Füße verraten“ bereits bekannt. Dieses wurde im Original 1992 und im Jahre 1997 in deutsch veröffentlicht:

Imre Somogyi - Die Sprache der Zehen - Was uns die Füße verraten

Beschreibungen wie bspw. „Jubelzeh“, „Rückblickzeh“, „Reservoir“ oder „Flaschenhals“ machen das vorliegende Werk zu Imres Bücher und Ausbildung kompatibel.

Die Darstellung und Aussagen decken sich mit meiner langjährigen Erfahrung. Auch in den Aussagen bzgl. Chakren gehe ich konform.

Was mir fehlt: die Nägel

Nicht berücksichtigt finde ich die Zehennägel. Deren Größe, Form und Beschaffenheit sagen viel über das Kommunikationsverhalten und das Seelenleben aus.

Kommunikation
Die Nägel bilden gegen Einflüsse von außen ein Schutz- und Abwehrsystem. Große, fast das ganze Zehenglied bedeckende Nägel schirmen äußere Reize vollständig ab. Menschen mit großen Zehennägeln sind dominant und wenig zugänglich für die Argumente anderer. Je kleiner ein Nagel, desto offener und leichter werden Informationen auf- und Vorschläge angenommen. Träger sehr kleiner Nägel sind oft sehr rücksichtsvoll, vielleicht weil ihnen das Argumentieren oft schwer fällt. Träger durchschnittlich großer Nägel können im gleichen Maße zuhören wie auch für ihre Interessen einstehen.

Seelenleben
Grundsätzlich kann man sagen, dass ein schlechter Zustand des Nagels über Probleme und Verletzungen im jeweiligen, dem Zeh zugeordneten Lebensbereich Auskunft gibt. Ablesen lässt sich sowohl Gegenwärtiges als auch bereits Vergangenes. In Trauer z.B. verändert sich nicht nur die Zehenstellung, sondern verdicken sich auch oft bestimmte Nägel.

Mehr zum Thema Nägel schreibe ich irgendwann in einem separaten Blogartikel…

Mein Fazit

Am Fuß- und Zehenlesen interresierte Laien profitieren von der einmaligen Übersichtlichkeit und der sehr guten Darstellung. Sie finden damit einen leichten und qualifizierten Zugang zum Thema.

Ausgebildeten Zehenlesern wie mir kann es aufgrund seiner Übersichtlichkeit als Nachschlagewerk dienen.

Und die Moral von der Geschicht: kauf des Buch, denn billiger komsch an so geordnete Infos nicht!

Alles Liebe
Ellen